Auch „Wochenend-Kämpfer“ sind gesundheitlich im Vorteil

Erwachsene sollen pro Woche mindestens 150 Minuten moderat sportlich aktiv sein, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation. Oder: einmal wöchentlich 75 Minuten intensiv trainieren. Was konkret wie lange aktiv getan werden sollte, um gesundheitliche Effekte zu erzielen, darüber sind sich Forscher noch nicht ganz klar. Wer sein Sportprogramm auf einen oder zwei Tage am Wochenende konzentriert, wird von Experten „Wochenend-Kämpfer“ genannt.

Eine kürzlich im undefinedJAMA Internal Medicine-Magazin veröffentlichte Studie der University of Sydney geht davon aus, dass bereits ein bis zwei wöchentliche Trainingseinheiten genügen, um das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs zu verringern. Laut Hauptautor Professor Emmanuel Stamatakis gilt das auch für Übergewichtige und Menschen mit gesundheitlichen Risikofaktoren. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass das allgemeine Sterberisiko bei wenig Aktiven und „Wochenend-Kämpfern“ um etwa ein Drittel niedriger lag als bei völlig Unsportlichen.

Archivfoto: ©Dagmar Möbius

Wenig Sport pro Woche ist besser als gar keine körperliche Aktivität. Ob moderat oder intensiv: australische Forscher sind überzeugt, dass ein bis zwei wöchentliche Trainingseinheiten das Erkrankungsrisiko deutlich verringern.