Schulmedizinische Diagnostik bei Herzschwäche muss rasch einsetzen

Schulmedizinische Diagnostik bei Herzschwäche

undefinedBild der Frau, Deutschlands größte Frauenzeitschrift mit über einer Million Auflage, bat den ärztlichen Leiter von Epidaurus Dresden um seine Expertise zum Thema „Was hilft bei Herzschwäche?“. In der undefinedAusgabe 30/2015 wurde in der Rubrik „1 Problem – zwei Heilwege“ eine laienverständliche, verkürzte Version veröffentlicht. Ergänzend kommt eine Heilpraktikerin zu Wort. Das fachliche Originalstatement von Dr. med. Carsten Nolte ergänzen wir hier:

„Schulmedizinische Diagnostik bei Herzschwäche muss rasch einsetzen

Von Herzinsuffizienz spricht man, wenn das Herz die benötigte Pumpleistung für den Körper nicht mehr bereitstellt. Defekte Herzklappen, Herzinfarkte, eingeengte Herzkranzgefäße oder direkt geschädigte Herzmuskelzellen durch nicht erkannte Infekte, ,, seltener Schilddrüsenerkrankung, gelten als die häufigsten Ursachen. Die 3-Jahre-Überlebensraten bei Herzschwäche sind schlechter als bei Brust- und Prostatakrebs. Deshalb muss rasch eine gezielte schulmedizinische Diagnostik einsetzen, bei der auch das individuelle Risiko, an der Herzschwäche zu versterben, abgeschätzt wird.

Falls Herzkatheter-, Bypass- oder Herzklappen-Operationen erforderlich sind oder Defibrillator-Systeme eingesetzt werden müssen, sollte dies zeitnah erfolgen. Bei der weiteren Therapie ist wichtig, den funktionsfähigen Herzmuskel mechanisch zu entlasten und zu stärken. Außerdem müssen alle Herz-und Kreislaufrisikofaktoren behandelt und chronische Entzündungen gestoppt werden. Einig sind sich die Mediziner aufgrund der Studienlage über die medikamentöse Basistherapie mit Betablockern und/oder ACE-/AT-Antagonisten, verbunden mit einer Änderung des Lebensstils. Homöopathische Arzneimittel oder Nahrungsergänzungen können die „Pflicht“-Therapie ergänzen und Nebenwirkungen von ACE-/AT1-Antagonisten, CSE-Hemmern oder Diuretika lindern.“

Foto: Titelseite der Ausgabe 30/15