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„Behandeln, bevor das Kind im Brunnen liegt“

Warum Shiatsu zum integrativen Konzept von EPIDAURUS gehört
Dresden, 2. Dezember 2013. Freitags ist bei EPIDAURUS Shiatsu-Tag. Dann behandelt der Physiotherapeut und geprüfte Shiatsu-Praktiker (GSD) Andreas Mann Patienten mit der aus Japan stammenden Körpertherapie. Diese ergänzt schulmedizinische Maßnahmen und eignet sich zur Gesundheitsvorsorge. Sogar Liebeskummer wäre ein klassischer Fall für die Alternativmethode. Während die Schulmedizin Symptome behandelt, versteht sich die asiatische Medizin als ursachen- und prozessorientierte Prophylaxe-Medizin. Shiatsu stammt aus Japan und bedeutet „Fingerdruck“. Die Methode erkennt Zeichen im Körper, bevor eine Krankheit entsteht. „Die Körpertherapie ist zur Gesundheitsvorsorge gut geeignet. Man sollte sie anwenden, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist“, empfiehlt Andreas Mann, der seit drei Jahren freitags bei EPIDAURUS auf Selbstzahler-Basis behandelt.

 

Ganzheitlich begleitend
Das Shiatsu-Prinzip überzeugte den Physiotherapeuten: „Ich lernte es 1999 bei meinem ehemaligen Yoga-Lehrer kennen und fühlte mich in dieser Art des Denkens und Handelns sofort zu Hause.“ Nach dem Aha-Erlebnis ließ er sich zum geprüften Shiatsu-Praktiker (GSD) ausbilden, schloss eine fünfjährige Zusatzqualifikation in Shin So Shiatsu an und hat inzwischen 15-jährige Shiatsu-Erfahrungen. Als Physiotherapeut in einer Königsteiner Praxis behandelt Andreas Mann schwerpunktmäßig neurologische Patienten, beispielsweise nach Schädelhirntrauma, Schlaganfall oder bei Parkinson. Die Hälfte seiner Arbeitszeit nimmt Shiatsu ein. Ziel der Alternativmethode ist, die Lebensenergie (im Japanischen „Ki“genannt) frei fließen zu lassen und die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren. „Viele Menschen haben die Methode als begleitende Behandlung bei chronischen, organisch-funktionalen oder psychosomatischen Erkrankungen schätzen gelernt“, erklärt er.

 

Kunst der achtsamen Berührung
Der einstündigen Behandlung geht ein kurzes Vorgespräch voraus, in dem der Patient sein Befinden schildert. Bei seiner Befunderhebung filtert der Shiatsu-Praktiker über bestimmte Reflexzonen die Funktionskreise mit der jeweils höchsten und niedrigsten Aktivität heraus. „Das klingt etwas abstrakt, aber vom Prinzip her funktionieren Akupunktur, Akupressur oder Fußreflexzonenmassage genauso“, erklärt der 44-Jährige. Bei Shiatsu ist der Patient passiv. Er liegt bekleidet, während der Therapeut sehr respektvoll durch Tiefendruck entlang der Meridiane energetische Störfelder entdeckt und beheben kann. Das ist nicht immer ganz schmerzfrei, doch Shiatsu gilt als Kunst der achtsamen Berührung. „Durch die Art des Befundes erhält der Patient ein Werkzeug, um Zusammenhänge von Phänomenen der Psyche und des Körpers sowie des Lebensumfeldes erkennen zu können“, informiert Andreas Mann. Deshalb folgt jeder Behandlung ein kurzes Nachgespräch und der Patient bekommt „Hausaufgaben“, beispielsweise Chi Gong-Übungen, mit. Integrativ und ergänzend Dr. Carsten Nolte, Ärztlicher Leiter von EPIDAURUS, verordnet Shiatsu gern ergänzend. „Kommt jemand mit Herzproblemen zu mir, für die sich keine organische Ursache finden lässt, ist die vegetative Ebene häufig nicht richtig reguliert. Der Patient will seine Beschwerden aber zu Recht loswerden“, erklärt der Kardiologe. Menschen mit nervöser Unruhe, Erschöpfung, Depression oder Trauernde profitieren oft deutlich von der Alternativbehandlung. „Auch Liebeskummer wäre ein klassischer Fall für Shiatsu“, sagt Andreas Mann. „Die Betreffenden leiden stark, aber organisch findet sich keine nachweisbare Ursache.“ Die Häufigkeit der Behandlung richtet sich nach dem individuellen Befund – zu Beginn einer Serie im ein- bis zweiwöchigen Abstand und bei Begleitung chronischer Prozesse einmal aller vier bis sechs Wochen „Häufiger macht keinen Sinn, weil man der körperlichen Reaktion Zeit geben muss“, begründet der Shiatsu-Praktiker.

 

Über EPIDAURUS
Die 2008 gegründete privatärztliche Praxis für Diagnostik, Vorsorge & Therapie in Dresden verbindet Schulmedizin auf universitärem Niveau mit komplemen tärmedizinischen und gesundheitspsychologischen Ansätzen. Benannt nach der antiken Heilstätte von Asklepios, dem Gott der Heilkunde, in Epidaurus, orientiert sich das interdisziplinäre Team an der damals praktizierten Medizin: es behandelt die Hilfesuchenden individuell und bietet ein ganzheitliches Heilungskonzept an. Im präventiven Sinn liegt der Fokus auf der Erhaltung der Gesundheit, der physischen und mentalen Leistungsfähigkeit, der Lebensfreude und Vitalität. www.epidaurus.de

 

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Dagmar Möbius
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