Wie werden wir morgen arbeiten?

Das Thema betrifft jeden. Mehr Informationen, geringere Produktion, kontinuierliche Dienstleistungen und weniger Landwirtschaft kennzeichnen die moderne Arbeitswelt. Wer Arbeit hat, muss mit täglich zunehmenden Anforderungen zurechtkommen und dabei gesund bleiben. Wer keine (bezahlte) Arbeit hat, ist deshalb selten untätig, und muss auch gesund bleiben. „Arbeit ist im Vergleich zum Beginn der Industrialisierung heute gesünder, anspruchsvoller, häufiger, weiblicher und älter“, sagte Epidaurus-Kooperationspartner Professor Klaus Scheuch vom Zentrum für Arbeit und Gesundheit Sachsen auf dem gerade in Dresden zu Ende gegangenen Deutschen Betriebsärzte-Kongress 2016. Der Arbeitsmediziner plädiert für eine Kultur der Gesundheit. Die beginne mit Begriffsklarheit, insbesondere zu den Modeworten Stress und Burnout.

Die bis 5. November dauernde undefinedARD-Themenwoche 2016 widmet sich aktuell mit zahlreichen Beiträgen der Zukunft der Arbeit. Besonders empfehlenswert ist der Film undefined„Dead Man Working“ (Sendetermin: Mittwoch, 2. November, 20:15 Uhr, sowie mehrere Wiederholungstermine). Auch auf die Deutschland-Reportage: „Berufsrisiko Tod – wenn Arbeit das Leben kosten kann“ am Samstag, 5. November, 16:30 Uhr, wollen wir an dieser Stelle hinweisen.

Foto: ©Dagmar Möbius

Arbeitsmediziner Prof. Klaus Scheuch